Die Thüringer Landesregierung reist auf Steuerkosten nach Indien und sendet von dort einmal mehr ein fatales Signal: Deutschland lade weiter ein, Thüringen mache mit, und die katastrophalen Lehren aus 2015 werden locker bei Seite geschoben. Gesundheitsministerin Katharina Schenk fordert eine »Einladungskultur« und wiederholt damit exakt jene gefährliche Naivität, die bereits 2014 beim Indienbesuch von Bundespräsident Joachim Gauck sichtbar wurde.
Damals wurde aus freundlichen Worten eine international verstandene Einladung, und die Konsequenzen dieses Irrsinns kann man noch heute, nahezu wöchentlich bei diversen Messerattacken in ganz Deutschland leidvoll miterleben. Wer heute solche Parolen in die Welt setzt, handelt verantwortungslos. Thüringen braucht keine neue Lockruf-Politik für noch mehr Zuwanderung, sondern endlich Ordnung, Begrenzung und Abschiebungen im großen Stil.
Dazu sagt der migrationspolitische Sprecher der AfD im Thüringer Landtag, Daniel Haseloff:
»Nein, wir brauchen keine Einladungskultur, wir brauchen in Deutschland und Thüringen endlich eine Verabschiedungskultur. Die Herausforderungen unseres Landes lassen sich nicht dauerhaft durch immer neue Zuwanderung lösen. Stattdessen müssen wir die Potenziale der eigenen Bevölkerung stärken, die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte stoppen und bessere Rahmenbedingungen für Familien sowie für die berufliche Ausbildung schaffen.
Was Schenk in Indien verkündet, ist kein Beitrag zur Fachkräftesicherung, sondern migrationspolitischer Wahnsinn!«