Nachdem nun zwei Tage vergangen sind, zieht Ringo Mühlmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, eine erste Bilanz des Polizeieinsatzes rund um den AfD-Bundesparteitag in Erfurt.
Rund 10.000 Einsatzkräfte und besonders früh aufgestandene AfD-Delegierte sorgten dafür, dass die Blockaden ins Leere liefen. Dennoch wurden elf Polizeibeamte dabei verletzt. Die Polizei registrierte insgesamt 65 Straftaten, darunter einen Durchbruchsversuch von rund 250 Personen im Bereich Frienstedt, bei dem der Verdacht des Landfriedensbruchs im Raum steht – sowie mehrere gezielte Angriffe auf Journalisten und einen Anschlag auf ein AfD-Wahlkreisbüro.
Ringo Mühlmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, sagt dazu:
»Dass die AfD trotz der geplanten Blockaden ungestört den Bundesparteitag durchführen konnte, verdanken wir neben den Delegierten den rund 10.000 Einsatzkräften. Elf Beamte wurden verletzt – ihnen wünsche ich gute Genesung! Wie anders das enden kann, sehen wir bei vergleichbaren Einsätzen in Berlin. Das war in weiten Teilen gute Polizeiarbeit – ich danke den Kollegen dafür.
Gezielte linksmotivierte Gewalt richtete sich gegen mehrere freie und bürgerliche Journalisten – von Weichreite TV über die Junge Freiheit bis Apollo News und den Bayerischen Rundfunk. Bezüglich des Raubs des Handys eines JF-Reporters konnte die Polizei bereits erste Tatverdächtige identifizieren. Bereits am Samstagmorgen bewarf zudem ein vermummter Antifa-Aufzug von 150 bis 300 Personen das Erfurter Wahlkreisbüro in der Clara-Zetkin-Straße mit Farbbeuteln und Flaschen und richtete großflächige Schäden an der Fassade an – hier erwarte ich schnelle Aufklärung und umgehende Ermittlungserfolge.
Wie tief der Extremismus bei den Organisatoren von „Widersetzen” sitzt, zeigt deren Reaktion auf die Angriffe auf Journalisten: Ein Sprecher erklärte die Opfer linker Gewalttaten kurzerhand zu Faschisten und damit das Thema für erledigt. Bezeichnend, dass sich Innenminister Maier ausgerechnet mit diesem Bündnis solidarisiert, statt sich klar von ihm abzugrenzen. Ich gehe davon aus, dass sich wahrhaft demokratische Kräfte glaubhaft von diesem gewaltverherrlichenden Bündnis aus Extremisten distanzieren.«