Der Traum vom Eigenheim rückt für viele junge Menschen und Familien in Thüringen zunehmend in die Ferne. Hohe Baukosten, gestiegene Finanzierungskosten und zusätzliche Erwerbsnebenkosten belasten sowohl private Bauherren als auch die gesamte Bau- und Immobilienwirtschaft. Die derzeit geführte Debatte über eine mögliche Erhöhung der Grunderwerbsteuer geht daher in die völlig falsche Richtung – notwendig wäre vielmehr eine spürbare Entlastung durch eine Senkung der Steuer.
Gerade bei langfristigen Immobilienfinanzierungen kann bereits ein Prozentpunkt darüber entscheiden, ob der Erwerb von Wohneigentum gelingt oder scheitert. Eine Absenkung der Grunderwerbsteuer würde deshalb nicht nur den Eigentumserwerb erleichtern, sondern auch Investitionen fördern und junge Familien dauerhaft an Thüringen binden.
Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Uwe Krell:
»Eigentum schafft Heimat, Verantwortung und Zukunftsperspektiven. Wer jungen Menschen den Schritt in die eigenen vier Wände erleichtert, stärkt zugleich Familiengründungen und wirkt der demographischen Krise entgegen. Thüringen muss deutlich machen, dass es Menschen, die hier leben, arbeiten und investieren wollen, unterstützt und nicht zusätzlich belastet. Die Senkung der Grunderwerbsteuer wäre deshalb ein wichtiges Signal für mehr Investitionen und eine stärkere Eigentumsbildung im Freistaat.«