Fast jede dritte Pflegekraft in Thüringen stammt inzwischen aus einem Staat außerhalb der EU. Gleichzeitig streiten nach Medienberichten derzeit 32 Pflege-Auszubildende vor dem Arbeitsgericht Gera um ausstehende Lohnzahlungen.
Dazu erklärt Pascal Wloch, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:
»Der Fall zeigt, dass die Anwerbung von Arbeitskräften aus Drittstaaten den Pflegenotstand nicht löst, sondern neue Probleme schafft. Statt auf Personalimport und Lohndumping zu setzen, muss die Landesregierung den Pflegeberuf für die eigene Bevölkerung wieder attraktiv machen und Missstände konsequent bekämpfen.
Nur wenn Thüringen wieder ausreichend eigene Fachkräfte ausbildet und im Beruf hält, lässt sich die pflegerische Versorgung dauerhaft sichern.«