Die AfD-Fraktion Thüringen kritisiert die geplante Novellierung der Feldes- und Förderabgabe scharf. Während Bürger, Bauherren und Unternehmen unter steigenden Baukosten leiden und die Bauwirtschaft weiterhin unter Druck steht, will die Landesregierung ausgerechnet die Gewinnung heimischer Rohstoffe zusätzlich verteuern. Besonders kritisch bewertet die AfD die geplante Wiedereinführung der Feldesabgabe. Unternehmen sollen bereits bei der kostenintensiven Suche nach Rohstoffvorkommen zur Kasse gebeten werden – noch bevor überhaupt Erträge erzielt werden. Gerade Thüringen verfügt über bedeutende Vorkommen an Gips, Sand, Kies und Salz. Diese Rohstoffe sind unverzichtbar für den Wohnungsbau, den Straßenbau sowie zahlreiche industrielle Anwendungen.
Dazu erklärt der Sprecher für Wohnungsbau/-wirtschaft der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag Uwe Krell:
»Wer bezahlbares Bauen fordert, darf die dafür notwendigen Rohstoffe nicht künstlich verteuern. Die geplanten höheren Abgaben treffen die gesamte Wertschöpfungskette – vom Rohstoffabbau über die Baustoffproduktion bis hin zum Wohnungs- und Straßenbau. Am Ende zahlen Bürger, Kommunen und Unternehmen die Rechnung.
Wer mehr Wohnungsbau, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine starke Wirtschaft will, darf die Grundlagen dafür nicht durch immer neue Abgaben verteuern. Die AfD-Fraktion fordert deshalb, auf zusätzliche finanzielle Belastungen zu verzichten und stattdessen verlässliche sowie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Rohstoffgewinnung zu schaffen.«