Das Förderprogramm „EigenheimPlus“ wurde vor rund einem Jahr eingeführt, um die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum zu unterstützen und insbesondere den Erwerb sowie die Modernisierung von Bestandsimmobilien zu erleichtern. Angesichts weiterhin hoher Bau- und Finanzierungskosten sowie der rückläufigen Bautätigkeit stellt sich die Frage, in welchem Umfang das Programm tatsächlich angenommen wird und welchen Beitrag es zur Förderung von Wohneigentum in Thüringen leistet. Ich frage die Landesregierung:

1. Wie hoch waren das durchschnittliche und das niedrigste sowie höchste bewilligte Darlehensvolumen je Vorhaben?

2. Wie bewertet die Landesregierung die bisherige Inanspruchnahme des Programms im Verhältnis zu den ursprünglich für „EigenheimPlus“ zur Verfügung gestellten Haushaltsmitteln, und welcher Anteil dieser Mittel wurde bislang durch Bewilligungen gebunden beziehungsweise ausgezahlt?

3. Welche konkreten Ziele und Erwartungen hatte die Landesregierung bei Einführung des Programms hinsichtlich der Anzahl der zu fördernden Vorhaben sowie des Fördervolumens, und in welchem Umfang wurden diese Ziele bislang erreicht?

4. Wie bewertet die Landesregierung nach rund einem Jahr die Wirksamkeit von „EigenheimPlus“, insbesondere angesichts der weiterhin hohen Bau-, Erwerbs- und Finanzierungskosten?

5. Welche Änderungen, Aufstockungen oder Ausweitungen des Förderprogramms plant die Landesregierung aufgrund der bisherigen Erfahrungen, und welche konkreten Anpassungen sind gegebenenfalls vorgesehen?

6. Welche weiteren Maßnahmen plant die Landesregierung, um die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum in Thüringen insbesondere für Familien und Haushalte mit mittleren Einkommen wieder stärker zu ermöglichen?

Vorgangsnummer im Thüringer Landtag

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