Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, hat der Landesregierung energiepolitisches Versagen und Wortbruch vorgeworfen. In seiner Landtagsrede kritisierte er die Energiewende als teures und sozial ungerechtes Projekt, das die Versorgungssicherheit aufs Spiel setze. Ein funktionierendes Energieversorgungssystem sei zerstört worden, ohne eine verlässliche Alternative bereitzuhalten.

Besonders scharf griff Höcke den Ministerpräsidenten an, der sich im Wahlkampf bei Anti-Windkraftinitiativen als Interessenvertreter präsentiert habe und heute den Ausbau vorantreibe.

Dazu erklärt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

»Sie haben ohne Not ein funktionierendes Energieversorgungssystem zerstört und präsentieren den Bürgern jetzt die Rechnung für Ihre politische Sturheit. Sie quälen die Menschen mit hohen Energiepreisen, während sich Investoren auf Kosten der Steuerzahler und Stromkunden eine goldene Nase verdienen.

Wer im Wahlkampf gegen die Verspargelung Thüringens auftritt und anschließend selbst das grüne Herz Deutschlands mit Windindustrieanlagen zupflastert, betreibt dreiste politische Heuchelei. Mit der AfD wird es diesen Energiewendeextremismus nicht geben: Versorgungssicherheit hat absolute Priorität, und die Bürger brauchen endlich wieder verlässliche und bezahlbare Energie.«