Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag fordert einen besseren Schutz vor Straftaten mit K.-o.-Tropfen. In der Landtagsdebatte machte die AfD-Abgeordnete Kerstin Düben-Schaumann, Sprecherin der AfD-Fraktion für Sucht- und Drogenprävention, deutlich, dass Betroffene schnelle medizinische Hilfe und verlässliche Möglichkeiten zur Beweissicherung brauchen. Die Fraktion setzt sich zudem für eine bessere Aufklärung über die Gefahren und das richtige Verhalten bei einem Verdacht ein.
Kerstin Düben-Schaumann erklärt:
»Wer Menschen gezielt betäubt, um sie wehrlos zu machen, muss konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Betroffene brauchen im Verdachtsfall sofort medizinische Hilfe und eine schnelle Spurensicherung. Dafür müssen ausreichende Kapazitäten für toxikologische Untersuchungen bereitstehen. Zugleich muss die Aufklärung vermitteln, wie man Gefahrensituationen erkennt und im Ernstfall Hilfe erhält. Opferschutz muss im entscheidenden Moment funktionieren.«